train to nowhere
Image hosting by Photobucket" height="600" width="800">
...in den Mai getanzt...

War von Donnerstag abend bis Dienstag früh bei meinen Eltern... Mussten bei meinem Bruder Hausputz machen, weil er ja nun mit seiner Freundin zusammen wohnt und am Dienstag Wohnungsübergabe der alten Wohnung war....und er eben keine Zeit hatte... Ich mag Putzen nicht ~.~

Dann hat er mir noch die ersten beiden Bücher der Saga vom Dunklen Turm von Stephen King ausgeliehen, die ich schon lange mal lesen wollte... Hätte mir die restlichen Bücher auch direkt mitnehmen sollen, bin fast schon mit dem zweiten durch... Ich liebe Stephen King! Wieso hab ich in letzter Zeit nichts von ihm gelesen? Er ist göttlich!

Tjaja, dann war natürlich 1. Mai, und wir haben richtig schön reingetanzt... Hab erst lange mit Rike zusammen gesessen und was getrunken und viel erzählt... Nachher waren wir noch lange bei Freddy und alle waren da, Luko, Daniel und sogar Dennis und Steffi... Hachja, ich fühl mich so wohl bei meinen Leuten... In der Stadt war dann noch der ganze Rest versammelt und wir haben viel viel Spaß gehabt... Paul und Julia haben mit uns rumgetanzt und gepogt was alleine schon witzig genug war... Ich mag unsere Stadt und vorallem die ganzen Leute!

Den 1. Mai selbst habe ich dann mit Kopfschmerzen und argen Regelschmerzen im Bett verbracht, aber naja, man kann nicht alles haben^^

Nunja, bin wieder in Marburg und hier ist jetzt wohl endgültig der Sommer ausgebrochen. Alle Leute sitzen draußen und die Hitze ist fast schon unerträglich... oder einfach nur ungewohnt^^ naja ich finds gut... Muss nur erstmal Wassereis kaufen^^

Morgen abend kommt Oli auch schon zu mir, schön schön^^
möcht so gern in seinen Haaren und in seinem Bart wuscheln^^

Ich hab mir heute Enthaarungscreme gekauft... Bin mal gespannt ob das wirklich funktioniert, oder ob es mir die Haut wegätzt...
3.5.06 17:20


Fernbeziehung

Und wieder ein Wochenende vorbei... Wieder ein Bahnsteig, den man zu zweit betritt und dann alleine wieder verlassen muss... Und eine Busfahrt zurück, bei der man aus dem Fenster sieht und nicht nach Hause möchte, weil man dort plötzlich wieder allein ist.

Wir hatten ein schönes Wochenende, ein wirklich schönes sogar. Freitag eine Gothic Electro Party im Kult, wo wir schön getanzt haben und so... Tagsüber schönes Wetter, sodass wir durch die Stadt bummeln oder auf dem Balkon sitzen konnten...

Aber natürlich war das Ausschlaggebende nicht WAS wir gemacht haben. Ich hatte das Gefühl, dass wir seit langem mal wieder nur für einander da waren, einander wirklich Aufmerksamkeit geschenkt haben, uns mit dem Anderen beschäftigt haben... Und das war echt schön. Außerdem hatten wir richtig tollen Sex^^ *g*

Irgendwie ist es schon seltsam... Wenn er mich besuchen kommt, brauche ich immer erstmal ein paar Stunden um wirklich zu realisieren, dass er der Mann ist, den ich liebe - ich meine, am Anfang lässt es mich fast kalt dass er da ist, weil diese Distanz einfach noch zwischen uns steht... Und dann taue ich auf und verliebe mich neu in ihn. Und nach zwei glücklichen Tagen kommt dann schon wieder der Abfahrtstag und ich fange wieder an, mich emotional von ihm zu lösen, damit der Abschied nicht so hart wird... Ich will es nicht, aber irgendwie schwebt dann die ganze Zeit das "Um 18:21 Uhr geht der Zug" über mir... Und dann kann ich die verbleibende Zeit nicht mehr unbeschwert genießen... Falls du dich fragst, warum ich am letzten Tag nicht mehr so gerne mit dir schlafen will - ich bin schon wieder dabei mich zu lösen. Blöde Fernbeziehung. Ich glaube nach diesem Wochenende wird er mir besonders fehlen...

Ab 1. Juni kann ich mich für den Wechsel nach Berlin zum Wintersemester bewerben... Irgendwie bin ich mir da noch nicht so ganz sicher... Will ich wirklich das kuschelige Nest verlassen, was ich mir hier gebaut habe? Ich meine, spätestens nach meinem Vordiplom [also noch dieses Semester und zwei weitere] will ich auf jeden Fall nach Berlin. Aber jetzt schon? Werd ich mich da wirklich hineinfinden können? Wird das alles eine große Umstellung? Werden mir meine Sachen angerechnet, die ich bisher gemacht habe? Wenn ich erst zum Haupstudium nach Berlin wechsel, dann ist es vielleicht leichter einzusteigen, weil dann ja alle irgendwie bei null anfangen und nicht nur ich... Ach keine Ahnung. Vermutlich fühl ich mich einfach nur wohl hier und hab mich an Marburg gewöhnt... Und auch wenn ich es eigentlich ungern zugebe, irgendwie bin ich schon ein Gewohnheitsmensch. Ich weiß nicht genau was mich in Berlin erwartet und wie sehr ich mich umstellen muss - und ich mag unangenehme Überraschungen nicht.

Außerdem bin ich mir manchmal unsicher darüber was dann mit mir und Oli passieren wird. Also meistens denk ich nicht groß darüber nach, ich meine, ich denke es würde sogar gut klappen, wenn wir zusammen ziehen würden, immerhin haben wir schon übere längere Zeiträume zusammen gelebt, sozusagen. Aber ich denk mal ich würde in das Studentenwohnheim gehen, in das ich auch ursprünglich wollte... Nur... Ich bin es gewohnt, dass, wenn ich in Berlin bin, ich Oli auch wirklich 24/7 sehe. Würde ich mit weniger zurechtkommen? Oder im Gegenteil, würde es mich vielleicht bedrängen, wenn wir die Möglichkeit hätten uns jederzeit zu sehen? Ich brauche zwar schon Freiraum für mich, aber irgendwie würde ich ihn vermutlich schon jeden Tag sehen wollen, die Möglichkeit wäre einfach zu reizvoll... Aber das verhindert doch bestimmt, dass ich neue Leute kennenlerne und mir ein eigenes Leben dort aufbaue, unabhängig von seinem Freundeskreis? Und gehen wir uns dann vielleicht irgendwann auf die Nerven? Ich weiß irgendwie nicht, wie so normale Beziehungen aussehen... Sieht man sich jeden Tag?

Nunja. Ich warte jetzt bis ich am 1. Juni das Bewerbungsformular in den Händen halte und dann denke ich nochmal über alles nach. Es ist ja eigentlich eh unwahrscheinlich dass ich in Berlin überhaupt angenommen werde...
7.5.06 22:32


thinking about myself again

Hab mal wieder ein wenig Zeit mit Selbstanalyse zugebracht, weil ein Post von Sindy ein paar Gedanken in mir wieder hochgeholt hat, die ich seit dem Bruch mit Jens damals eher beiseite geschoben hatte...

Ich weiß generell schon, dass mein Sebstwertgefühl nicht gerade übermäßig groß ist [auch wenn ich nach außen hin etwas anderes ausstrahle...], aber erst wenn ich richtig darüber nachdenke, merke ich wirklich wie wenig ich mir selbst anscheinend wert bin...

Ich komme mit den meisten Menschen gut aus, bin recht nett wenn ich will, streite mich nie, bin oft ausgeglichen und ruhig. Meine beste Freundin z.B. hatte immer viele Freunde, aber auch irgendwie viele Feinde, oder zumindest war sie immer mit irgendwem im Streit. Bei mir war das nie so, ich hatte viele Freunde, aber gestritten habe ich mich selten bis nie. Ich gebe immer eher nach, stecke zurück und lasse die Sachen auf sich beruhen, anstatt auf Konfrontationskurs zu gehen...

Die meisten Sachen sind mir einfach nicht wichtig genug als dass ich dafür den Streit mit einem Freund suchen würde. Es gibt Dinge, die würden andere niemals so einfach hinnehmen, aber ich denke mir ist schon ok, unser gutes Verhältnis ist wichtiger... nimm was du willst ... oder ich merke es oft an Anne... Ständig hat sie irgendetwas an allem auszusetzen bzw. regt sich viel mehr auf als ich wenn irgendwas nicht ihren Ansprüchen entspricht... Sie könnte sich glaub ich tagtäglich mit unserer Hausverwaltung, irgendnem Prof oder sonstwem zoffen, während ich mal wieder nur denke was solls... könnte schlimmer sein... die Bedingungen sind nicht perfekt, aber geht schon...

Bin ich einfach zu gleichgültig? Ich weiß nicht... Mir ist es sehr sehr unangenehm Dinge einzufordern... Weil ich immer denke, sie stehen mir nicht zu und dass es auch ohne sie gehen wird und ich mich mal nicht so anstellen sollte. Wenn mir der Kellner im Restaurant das falsche Essen bringen würde - ich würde es wohl essen und keinen Ton sagen.

Und wenn mich Menschen verletzen... Dann suche ich immer und immer wieder Ausreden um ihre Taten zu rechtfertigen und verzeihe ihnen sofort... Ich lege mir regelrecht ausgefeilte Geschichten zurecht warum derjenige jetzt genau das tun/sagen musste... Ich weiß zwar dass das nicht richtig ist, aber so fühle ich nunmal meistens. Ich versuche mich zu ändern, mich zu wehren, auch mal für mich selbst einzustehen... Aber meistens tue ich das nur auf Papier [im blog, in chatgesprächen etc.] und im richtigen Leben ist davon nichts mehr zu sehen.

Man kann mich extrem leicht verletzen, weil ich in vielen Dingen so verdammt unsicher bin und die leiseste Kritik mich umwirft. Aber davon werdet ihr nichts bemerken, denn ich werde es einfach so hinnehmen.

Wobei da sicherlich auch noch mein großer Stolz mit reinspielt, der mich dazu bringt mir keine Schwäche anmerken zu lassen, und den ich irgendwie immernoch nicht so recht mit meinem geringen Selbstwertgefühl vereinbaren kann... Wie kann das gleichzeitig sein? Ich sollte mir unbedingt mal dieses Buch über weiblichen Narzissmus zulegen.
13.5.06 17:57


Vergangenheit & Zukunft

Hatte zwar jeden Tag irgendeinen blog Eintrag im Kopf, bin aber irgendwie nicht dazu gekommen, sie aufzuschreiben und zu veröffentlichen... Irgendwie war mir das alles auch nicht so wichtig.

Bin gerade irgendwie glücklichtraurig, weiß nicht... Ist wohl so ne schöne Art der Melancholie... Hab letztens darüber nachgedacht was für ein schrecklich trauriger Mensch ich früher war... Bis ich kurz vor meinem 19. Geburtstag mein Leben geändert habe... Und dann Oli getroffen habe, der mir einen Grund gegeben hat diese neue Lebenseinstellung beizubehalten...

Ich kann mich kaum noch in dieses alte Leben hineinversetzen... Wo einfach alles schlimm und traurig und hoffnungslos und so leer war... Und vorallem so egal... Ab und zu ein Lichtblick... Aber nur oberflächlich....nie groß genug...

Jetzt ist es wirklich besser. Wie kam ich denn jetzt eigentlich darauf? Hm...

Was ich mich noch frage, ist: Mache ich manche Dinge aus dem Grund nicht [oder nur halbherzig], dass ich Angst habe? Oder eher weil ich sie nicht wirklich tun will..?

Mit Letzterem hab ich mir meine verpatze Chance erklärt für ein Jahr nach Frankreich zu gehen... Ich wollte es nicht wirklich... Jetzt geht es natürlich um Berlin. Habe ich Angst? Oder will ich nicht? Vielleicht will ich ja auch nur nicht, weil ich Angst habe. Das könnte es ei Frankreich auch gewesen sein.
19.5.06 12:10


Demo in Wiesbaden

Nach einigen Protestaktionen in Marburg innerhalb der letzten Wochen waren wir nun heute in Wiesbaden, um beim Landesparteitag der CDU Druck zu machen und gegen die Einführung von Studiengebühren zu protestieren... Das hieß richtig früh aufstehen, weil unser Zug schon um halb acht fuhr, aber das war schon ok^^ Die Demo dauerte von 10:00 Uhr bis ca. 15:00, wobei wir zum Ende hin versuchten, die Eingänge der Rhein-Main-Hallen zu blockieren um die CDUler am Rauskommen zu hindern... Hat nicht lange geklappt, aber nunja, einen Versuch wars sicher wert...

Kam dabei auch nur zu leichten Rangeleien mit der Polizei, insgesamt hatte ich den Eindruck dass alles recht friedlich verlief und war auch positiv überrascht von den Polizisten, die sich allesamt ziemlich nett und fair verhalten haben... Mehrere von ihnen haben uns auch bestätigt dass sie verstehen und gut finden dass wir demonstrieren...

Eigentlich bin ich mit dem Verlauf der Demo recht zufrieden, allerdings bin ich im Nachhinein doch sehr enttäuscht, dass nicht mehr Menschen daran teilgenommen haben... Leute, so geht das nicht! Das heute war eine wichtige Aktion und wäre eine gute Chance gewesen vereint zu zeigen, dass wir nicht dulden werden wie Udo Corts und die Landesregierung so hinterrücks die Verfassung umgehen wollen!

Wieso ist es nicht möglich da mal ein paar tausend Leute zu mobilisieren? Wenn wir mehr wollen als nur den Zorn einiger Autofahrer auf uns zu ziehen und vielleicht noch die Aufmerksamkeit der regionalen Medien, dann müssen wir auch viel mehr Präsenz zeigen! An die "kleineren" Demos überall ist man doch fast schon gewöhnt, die schocken niemanden mehr... Und leider ist die nächste Großdemo in Frankfurt wohl erst für Ende Juni geplant... Nunja, hätte heute besser laufen können, aber ich denke auch mit den "wenigen" Leuten konnten wir unsere Meinung einigermaßen deutlich machen und zumindest mal die Politiker unseren Zorn spüren lassen.

Für mich persönlich wars cool, dass ich mich so gut mit Phil verstanden hab und wir trotz Regen und Kälte viel Spaß in Wiesbaden hatten. War richtig froh dass einige Leute dabei waren, die ich kannte und dass Phil sich auch wirklich drum gekümmert hat, dass ich nicht verloren gehe und mir nichts passiert - auch wenn die Gefahr jetzt nicht soo groß war ^^
Die Polizeipräsenz war allerdings wirklich enorm... War froh, dass alles größtenteils friedlich war und wir keine Knüppel zu spüren bekamen...
20.5.06 22:25


Hand In Hand

... und alles erscheint plötzlich nicht mehr so hoffnungslos... Was soll man bloß gegen die Liebe machen? Da bin ich den ganzen Tag niedergeschlagen und denke alles bricht über mir zusammen - und dann spreche ich mit ihm und es geht mir direkt besser.

Ich liebe es wenn er Dinge besser weiß als ich, und wenn er mich beruhigt und mir Möglichkeiten und Perspektiven aufzeigt... Ihm fällt einfach immer irgendetwas ein, was gut an einer Situation ist, während ich wohl eher die perfekte Schwarzmalerin bin^^ Ich bin froh dass er da ist!
21.5.06 23:06


I'm Back

Endlich funktioniert myblog wieder... na toll, mein Drang zu schreiben ist nun aber nicht mehr so groß bzw. gibt es einfach zuviele Dinge, die ich erzählen wollte, und die ich jetzt nicht alle in einen Eintrag quetschen möchte...

Ich war von Mittwoch abend bis Sonntag in Berlin bei Oliver... Immernoch dieses schöne, warme Gefühl, dass sich zwischen uns irgendwas geändert hat... Dass wir uns mehr Mühe geben, dass wir diese Partnerschaft mehr realisieren und ausleben... Tatsächlich sogar noch so etwas wie Verliebtheit, und der Wunsch möglichst schnell nach Berlin zu ziehen... Obwohl mein Verstand mir diese Möglichkeit schon so gut wie zerstört hat.

Das Studium in Berlin wäre nicht das, was ich mir wünsche, nicht das, was mir Marburg geben kann... Nichtmal das Hauptstudium... Ich müsste mich zwischen Neurowissenschaften und Klinischer Psychologie entscheiden, während ich hier Beides machen kann... Das lässt meine Welt und vorallem die Zukunft, die ich mir ausgemalt hatte, in sich zusammenbrechen... Gerade die Zeit als Student ist doch die, die ich genießen kann, bevor "der Ernst des Lebens losgeht" ... Sollte ich in dieser Zeit nicht in Berlin sein anstatt in diesem Städtchen? Ist es danach nicht zu spät? Und was wird aus Oli und mir, sollte ich hierbleiben?

Aber die rationale Stimme in mir hat da natürlich auch etwas mitzureden... Es ist albern, nicht das zu studieren, was du willst, nur weil du in eine Großstadt verliebt bist und in einen Menschen der dort lebt... Weil du dort feiern willst und U-Bahn fahren und lauter seltsame Leute kennenlernen...

Und warum mache ich gerade alles noch schwerer für mich, indem ich es aufschreibe?

-------------------------------

Anne und ich haben wohl endlich Anschluss an ein paar Leute aus unserem Studiengang gefunden... Gestern Vidoeabend mit Phil und Marvin... Eigentlich schon ein nettes Gefühl, zu merken, da ist jemand, der dich gerne dabei haben will... ^^

-------------------------------

Möchte wieder zu Oli. Zum Glück sehen wir uns schon Donnerstag oder Freitag wieder... Irgendwie vertrau ich ihm immernoch nicht so richtig, aber ich liebe ihn auf eine irgendwie intensive Art und Weise... Und er fehlt mir.
30.5.06 22:25


 [eine Seite weiter]








Gratis bloggen bei
myblog.de